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Bis zu 106,9% Steuern auf Weihnachtspräsente

Seit vielen Jahrzehnten ist es in Deutschland Tradition, sich mit einem Präsent zu Weihnachten für die Geschäftsbeziehung des vergangenen Jahres zu bedanken und seine Anerkennung gegenüber dem Geschäftspartner auszudrücken.


Doch mittlerweile hat das Schenken einen schalen Beigeschmack - in Höhe von bis zu 106,9% Steuern!

Ich würde mich gerne für die vergangenen 12 Monate bedanken und einem sehr guten Kunden würde ich dann auch z.B. einen Präsentkorb für 40 oder 50 EUR zukommen lassen - aber bei den momentan geltenden Steuerregeln wird das ziemlich teuer!

 

Hier eine Beispielrechnung:

Der Präsentkorb kostet € 40,00 netto.

Da der Preis über der Freigrenze von 35 Euro liegt, ist das Präsent von dem Vorsteuerabzugsverfahren ausgeschlossen. Also zzgl. 19% MWSt. = € 47,60 brutto.

Hinzu kommen 33,75% Pauschalsteuer (incl. 5,5% Soli u. 7% Kirchensteuer)

Zwischensumme: € 63,67

Da ich ein Geschenk von einem Wert über 35 Euro nicht mehr als Betriebsausgaben anrechnen kann, muss ich diese Beträge als Ertrag versteuern - nochmal, je nach Standort, rund 30% Steuern!

Endsumme: € 82,76

Somit haben wir hier einen Steueraufschlag in Höhe von € 42,76 bzw. 106,9%!

 

Selbst wenn ich darauf achte, dass meine Geschenke netto nicht teurer sind als € 35,00, muss ich diese immernoch mit 33,75% Pauschalsteuer abrechnen - € 11,81 oder ein drittel Aufschlag für den Staat!

 

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